Von denen, die keiner haben wollte

Chronisch kranke und scheue Katzen

$%&%*# Forl!

Jetzt hat man wieder lange nichts von mir gehört, was unter anderen daran lag, dass wir dieses Jahr schon öfter beim Tierarzt waren, als andere Leute in 10 Jahren. Ich fange einfach mal mit Hetty an zu erzählen.

Hetty ist eine ziemlich gewiefte Mäklerin. Sie hätte gerne Trockenfutter. Ich bin der Ansicht, dass das keine angemessene Ernährung für eine Katze ist. Aber sie hat inzwischen gelernt, wie man so an der Teppichecke zuppelt, dass das ein sehr nerviges Geräusch macht. Sie kann auch ganz herzzerreißend fiepen. Das macht sie immer, wenn sie Hunger hat.

Beim ersten Mal sage ich ihr: „Die Näpfe sind voll, geh was essen.“

Beim zweiten Mal gehe ich mit ihr in die Küche und betüdel sie so lange, bis sie was frisst. Das klappt öfter.

Wenn es dann langsam später wird und ich die Wahl habe, entweder nicht einschlafen zu können oder ihr eben Trockenfutter zu geben, kriegt sie doch Trockenfutter.

Als sie nun angefangen hat, immer schlechter Nassfutter zu fressen, dacht ich erst, sie mäkelt halt. Dann wollte sie aber das üblichen Trockenfutter auch nicht mehr, sondern nur noch das besonders ungesunde Allergie-Trockenfutter, das ich nur zum Leckerliwerfen verwende. Und dann wollte sie nicht mal das ordentlich. Da sind wir zum Tierarzt.

Der hat erst mal eine Halsentzündung diagnostiziert. Man muss dazu sagen, dass unser Tierarzt wirklich gut ist, aber FIV macht ihm ein bisschen Angst. Der Gedanke, Hetty mit ihrem FIV in Narkose legen zu müssen, bereitet ihm sehr sehr große Bauchschmerzen. Und ich finde es gut, dass er da vorsichtig ist, aber die „Halsentzündung“ ging nicht weg. Also habe ich ihn doch genötigt, sie schlafen zu legen. Das Ergebnis ist, dass sie jetzt keine Backenzähne mehr hat. Es war nämlich tatsächlich wieder Forl. Zwei oder drei Backenzähne waren noch nicht befallen, aber die wurden jetzt einfach mit gezogen, weil das immer noch besser war, als Hetty in ein paar Monaten oder einem Jahr oder wann auch immer sich das Forl so weit ausbreitet, noch mal in Narkose zu legen.

Hetty hat das sehr schlecht verkraftet. Sie hatte durch das ganze Trockenfutter die Tage vor der OP viel zu wenig getrunken und hing dann erst mal beim Tierarzt am Tropf, damit sie sich überhaupt wieder berappelt. Wir bekamen sie dann schließlich mit der Anweisung mit nach Hause, sie gut warm zu halten. Gut eine Stunde lang lag sie nur bei meinem Mann im Arm und war mit sich und der Welt fertig. Und sie hat zwei Wochen gebraucht, bis sie wieder normal gefressen hat.

Inzwischen geht es ihr wieder gut, aber ich hoffe sehr, die Vorderzähne und die restlichen Caninis (drei hat sie noch) lassen lange auf sich warten, bevor sie auch raus müssen.

hettysuess

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. Februar 2016 von in FIV, FORL, Hetty.

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